Schützenverein Urach in der Normandie
Einen ganz besonderen Jahresausflug 2010 des Schützenvereins Urach führte die Schützinnen und Schützen sowie Freunde und Gönner des Vereins nach Frankreich in die Normandie, wo am 06. Juni 1944 die Invasion der Alliierten bzw. "der längste Tag der Geschichte des 2. Weltkriegs" stattgefunden hatte.
Nach knapp 11-stündiger Busfahrt über die Nacht traf man bereits morgens gegen 09.30 Uhr in Merville ein, wo unter anderem die Hochbunkeranlagen sowie die berühmte Pegasusbrücke mit dazugehörigem Museum besichtigt wurden. Am Nachmittag wurden mehrere hochinteressante Museen mit den damaligen Kriegsfahrzeugen und Waffensystemen sowie Landungsboote und Flugzeuge besichtigt. Am Spätnachmittag wurde dann das Hotel "De Normandie" in Arromanches, direkt am "GOLD-Beach", bezogen. Unmittelbar neben dem Hotel wurde noch vor dem Abendessen an einer ausführlichen Besichtigung des "D-Day-Museums" unter deutschsprachiger Führung teilgenommen. Den ersten Tag ließ man dann bis in die späten Nachtstunden hinein mit gutem Essen und französischem Wein ausklingen.

Schützenverein Urach in der Normandie
Am zweiten Tag ging es nach einem reichhaltigen Frühstück nach La Cambe zum dortigen deutschen Soldatenfriedhof bzw. Deutsche Kriegsgräberstätte. Unter anderem wurde auch ein Besuch am Grab des sehr erfolgreichen, gefallenen Panzerkommandanten des 2. WK, Michael Wittmann, abgestattet.
Linie Anschließend führte die Reise nach Azeville und Saint-Marcouf, wo weitere Bunkeranlagen der Heeres- und Marinebatterien besichtigt wurden. Bei der Marinebatterie gab es ebenfalls eine Führung in deutscher Sprache. Sichtbar an beiden Orten waren die Kasematten, die unterirdischen Verbindungswege und große Munitionskammern. Danach wurde das Städtchen Sainte-Mere-Eglise, das damalige Fallschirmabsetzgelände, besichtigt. Interessant war dort die Kirche mit dem Glockenturm, an welchem sich bei der Landung der alliierten Truppen ein Fallschirmjäger (Darstellung in Form einer Puppe) verfing.

Schützenverein Urach in der Normandie
Ein besonderer Höhepunkt des Ausflugs war der berühmte Ort des "OMAHA-Beach". Alle Mitreisenden ließen es sich nicht nehmen eine "kleine Wanderung" des zig-kilometerlangen Sandstrandes abzuhalten. Danebenliegend, in westlicher Richtung, waren die Weiten des "UTAH-Beach" sichtbar. An diesen beiden Stränden landeten am 06. Juni 1944 die Amerikaner. Mit sichtlich beeindruckenden Sehenswürdigkeiten und auch nachdenklichen Ereignissen der damaligen Tage der Invasion wurde am Sonntagmorgen die Heimreise nach Bad Urach angetreten. Zum Abschluss der Reise wurde ein kleiner Umweg in Kauf genommen und eine Stadtrundfahrt durch Paris entlang dem Fluss Seine und den Sehenswürdigkeiten wie Arc de Triomphe du Carrousel, Eiffelturm, Notre-Dame de Paris, Place de la Concorde usw. absolviert.